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Medien richtig sichern: Datensicherung und Archivierung mit passenden Laufwerken - Archivierung und Fazit

| Joachim Sauer

Seite 4 von 4: Archivierung und Fazit

ARCHIVIERUNG

Selbst bei der größten Workstation wird irgendwann der Speicherplatz knapp. Entsprechend stehen bei uns zum Jahresende die Aufräumarbeiten an: Kunden die im vergangenen Jahr nicht aktiv waren und abgeschlossene Projekte kommen nun von den aktiven Laufwerken, wobei man vor der Archivierung die Daten erstmal aufräumen und unnötiges löschen muss. Selbst wer konsequent strukturiert arbeitet wird nicht umhinkommen manche Daten umsortieren und in eine passende Struktur packen zu müssen. Erst dann macht ist eine sinnvolle Archivierung machbar. Ausführlichere Hintergründe zur Archivierung und passender Speichermedien liefern wir hier.

Speichermedien Medienbureauc 4857

Bei uns arbeiten an der Workstation seit Jahren LaCie-Laufwerke, wobei die obere für die schnelle Datensicherung ist, die untere hängt per Thunderbolt stetig am System und beinhaltet häufig verwendete Vorlagen, Clips und Standards.

FAZIT

Um ganz ehrlich zu sein: Die Datensicherungen kosten Zeit und Geld und machen wenig Spaß. Genau deshalb muss man sie so anlegen, dass sie möglichst routiniert ablaufen und konsequent in einer festen Routine verankert sind. Allein sich daran erinnern lassen reicht nicht aus – idealerweise startet die Sicherungsroutine automatisch, so dass man daran erinnert wird das passende Laufwerk anzuschließen. Wer die Datensicherungen gut angelegt hat, startet dann mit einem weiteren Klick die Datensicherung. Das macht die Überwindung kleiner und kostet (vom ersten Einrichten mal abgesehen) kaum noch Zeit.

Anders sieht es dann zum Jahresende aus, wenn wieder die Archivierung ansteht. Das hat uns gerade jetzt zum Jahresende wieder viele Stunden gekostet, wobei hier zum einen das vorherige Aufräumen, zum anderen aber auch die größeren Datenmengen Geduld abfordern. Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Das fühlt sich an, als wenn man den ganzen Tag sinnloses Zeug gemacht hätte – doch letztlich ist genau das die „Lebensversicherung“, wenn wirklich mal ein größeres Desaster passiert. Dann ist die investierte Zeit in Datensicherungen und Archivierung ein Klacks gegenüber Zeit und Kosten für die Datenrettung.

 

Autor: Joachim Sauer / Bilder: Seagate, LaCie, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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