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Testaufnahmen: Blackmagic Cinema Camera im Einsatz

| Joachim Sauer
Alle Augen starren gespannt auf Australien. Von dort kommt die Zukunft der Spielfilm-Kamera in Form eines Kastens mit Optik, der sich die Videokompression weitgehend spart, sondern gleich das gesamte Rohdatenmaterial aus dem Bildsensor mit seinen 2432 x 1366 Pixeln auf ein integriertes SSD-Laufwerk aufzeichnet.


 

Das Konzept weckte in der Filmergemeinde großes Interesse, leider wird die Auslieferung, die zunächst auf Oktober terminiert war, noch auf sich warten lassen. Die Verbindung von Deckglas und Sensor gelang offensichtlich nicht zufriedenstellend, der Hersteller spricht hier von „contaminated glass" (Siehe Meldung vom 12. November 2012). Unser Testmodell erreichte uns wie aus den Testaufnahmen unschwer ersichtlich, in den späten Septembertagen – es ging stark auf Halloween zu und die Tage waren noch warm. Unsere Mess- und Testergebnisse lesen Sie in VIDEOAKTIV-Ausgabe 1/13. Die Messwerte können Sie aber auch hier betrachten.

Die Aufnahmen entstanden mit unserem Testobjektiv Canon EF24-105 mm 1:4 L IS USM.

Gefilmt wurde die Szene im 24p-Format bei bester Qualität, einmal im Video-Modus, einmal im Flachgamma-Film-Modus und einmal als RAW (DNG-File) - zum Selbergraden in Da Vinci-Resolve, das als "RAW-Konverter" der Kamera beiliegt.

 

Alle Original-Dateien im Überblick:

Blackmagic Cinema Camera - ProRes-Format Szene 1

Blackmagic Cinema Camera - ProRes-Format Szene 2

Blackmagic Cinema Camera - RAW-Aufnahme

RAW-Format als Einzelbilder (.DNG)

  01 bmcc 0113 Unser Testmodell war noch nicht von den Deckglas-Problemen betroffen. Die Files zeigen die echte, mit der Kamera erreichbare Videoqualität. Unsere Kommentare lesen Sie im Test in VIDEOAKTIV-Ausgabe 1/13.

 


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