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Praxis-Test: Stereo-Fotos und -Videos mit Fuji Real 3D W1

| Joachim Sauer

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real_3d_w1_left_front_open.jpg Die Frontklappe der W1 schließt sich mit sattem Geräusch über den Linsen - wie die Tür einer Luxuslimousine.   real_3d_v1_left_front_on.jpg Der stereotaugliche 8-Zoll-Lentikular-Bildschirm V1 ist erst dieser Tage für 350 Euro erhältlich.  

Da Fujis 3D-System auf der Lentikulartechnik basiert, ist keine Brille zur Erkennung des Stereoeffektes nötig. Wie bei den seit Jahrzehnten bekannten 3D-Postkarten ergeben Kopfbewegungen vor dem Monitor aber eine irisierende Bildverschiebung, die sich vor allem bei schlecht eingestellter Parallaxe bemerkbar machen. Prinzipiell weist bei dieser Technik eine prismen- oder linsenartige Struktur auf der Betrachtungsoberfläche jedem Auge eines der beiden Stereo-Fotos zu, weshalb nur spezielle Monitore zur Wiedergabe verwendbar sind. Einen Test der Bildqualität veröffentlicht Videoaktiv sobald der Monitor in der Endversion verfügbar ist. Grundsätzlich hat die 3D-Filmerei einen hohen Fun-Faktor. Die Fuji W1 ist trotz Ihrer beiden 3fach-Zoom-Augen auch eine ganz normale 10-Mega-Cam – bietet dann aber einige interessante Möglichkeiten: Beispielsweise die Parallelaufnahme mit unterschiedlichen Einstellungen pro Linse. Damit fällt die Erstellung des perfekten Bildes leichter. Der Fotograf schießt zwei Bilder mit unterschiedlicher Brennweite oder Empfindlichkeit simultan, oder wählt bei Mischlichtsituationen zwei verschiedene Weißabgleiche . Allein deshalb ist sie für Schnappschussfans interessant, so sehr dass sie gerne eine gegenüber Kompaktcams etwas größere Bauform in Kauf nehmen. Technische Daten: Produkt: Fujifilm Finepix Real 3D W1 Internet: www.Fujifilm.de Preis: ca.: 500 Euro Sensor: 2x ½,3 Zoll CCDs Bildformat: (L) 3648 x 2736 Optik: 2x Fujinon 3x optische Zoomlinse 35mm-105mm (35mm) Monitor: 2,8-Zoll, 230.000 Pixel. (mb)    zurück

 
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