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Praxistest: Nikon Z6III mit Nikkor 28-135 F4 – Nikons Reportage-Profi - Bildqualität und Konnektivität

| Joachim Sauer

Seite 4 von 6: Bildqualität und Konnektivität

BILDQUALITÄT Zum guten Ton gehören die vielen kreativen Bildprofile, die Nikon anbietet. Neu sind 17 „Cloud Picture Control“-Farbprofile, dazu können Anwendende Profile aus Nikons Imaging Cloud herunterladen. Jedes Profil ist zudem in Scharfzeichnung, Kontrast, Helligkeit, Sättigung und Farbton anpassbar. Was das Rauschverhalten betrifft, könnten wir eigentlich die entsprechende Passage aus unserem Hands-On zur Panasonic S1II kopieren, da diese mit dem gleichen Sensor arbeitet. Doch ganz so einfach ist es bekanntlich nicht. Tatsächlich ist die Z6III etwas lichtschwächer, schon zwei Blendenstufen über der nativen ISO-Empfindlichkeit von ISO 800 für N-Log, sprich bei ISO 3200, ist das Bildrauschen schon so stark, dass wir die Aufnahmen nur noch in absoluten Ausnahmefällen verwenden würden. Diese Aussage trifft aber auch auf ISO 6400 zu, wo das Rauschen ebenso präsent, aber etwas feiner ausfällt. Bei ISO 12800 ist das Bild für professionelle Ansprüche zu verrauscht. Auf der anderen Seite der Skala bedeutet ISO 800 für N-Log fast immer den Einsatz von ND-Filtern bei Tagesdrehs, wenn man mit Offenblende arbeiten möchte um eine cineastische Unschärfe in die Aufnahmen zu bekommen. Das gilt im Normalfall auch dann, wenn man den nach unten erweiterten ISO-Empfindlichkeitsbereich nutzt.

Nikon Z6III 28 135 ISO 3200 6400

Bei ISO 3200 ist das Bildrauschen schon deutlich zu sehen, ebenso bei ISO 6400. Allerdings fällt es - wenn auch etwas auf Kosten der Detailschärfe - feiner aus, so dass wir im Notfall lieber zu ISO 6400 greifen würden.

KONNEKTIVITÄT Neben dem Import von Bildprofilen dient Nikons Imaging Cloud-Software und entsprechende App auch dem Durchführen von Firmware-Updates sowie dem Cloud-Upload von Bildern, wobei der Speicherplatz zwar unbegrenzt ist, die Bilder aber nur 30 Tage gespeichert werden. Damit muss die Cloud als Zwischenspeicher angesehen werden, welche nur als Puffer zur endgültigen Datensicherung dient. Zur Verbindung der Kamera mit Computern braucht man die NX Tether-Software, womit die Z6III dann von dort fernsteuerbar wird – selbigem Zweck dient die SnapBridge-App. Wer sein Gerät als Webcam nutzen möchte, braucht die Webcam Utility-Software. Bis auf die Imaging Cloud bietet Nikon die Software im kameraspezifischen Download-Center an, die Apps im App-Store.

Nikon Z6III 28 135 Anschluesse

Praktischerweise ist der HDMI-Anschluss in voller Größe ausgeführt. Aufnahme auf externe SSDs via USB-C ist aber nicht möglich.

Bokeh, Lens Flare und Focus Breathing
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