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Panasonic Lumix GH4: Die 4K-Video-Systemkamera

| Joachim Sauer
Schon die GH3 war im Vergleich zu ihrem Vorgängermodell GH2 ein Fortschritt, sowohl in Punkto Gehäuse als auch bei den inneren Werten. Das neue Lumix-Topmodell trägt nun eine "4" im Namen - und nimmt auch gleich Videos mit 4K-Auflösung auf. Noch mehr Video-Funktionalität bietet ein neu entwickeltes Video-Interface zur GH4. VIDEOAKTIV lies sich die Kombination persönlich vorstellen.


 

Mit der Lumix GH4 stellt Panasonic sein Flaggschiff der Foto- und Videokameras vor. Dank neu entwickeltem Bildsensor und schnellerem Prozessor sollen Lichtempfindlichkeit und Auslesegeschwindigkeit sowie die Autofokus-Reaktionszeit deutlich erhöht sein. Unschärfeprobleme und Rolling Shutter-Effekte sollen kein Thema mehr sein.

Weitere Technik-Details finden sich unter dem folgenden Video und in unserer seperaten Panasonic GH4-News.

 

Optisch ist das Gerät gegenüber der aktuellen GH3 kaum verändert. W-Lan-Fernsteuerung und Geo-Tagging sind aber deutlich ausgereifter.

Der Clou ist aus Videosicht jedoch die Möglichkeit Full-HD mit 10-Bit und 4:2:2 Farbsampling aufzeichnen zu können sowie echte 4K-Aufzeichnung auch ohne externen Recorder. Um das Gerät zu einer volltauglichen Videokamera mit professionellen Soundanschlüssen und etwa einer Timecode-Synchrtonisation zu machen, wurde eine extra zu erwerbende Anschlussbox konzipiert, die wie ein Motordrive direkt ans Gerät geflanscht wird.

Der Preis der GH4 wird bei 1500 bis 1800 Euro avisiert. Diese Video-Interface-Box dürfte dieses Preisniveau mindestens erreichen, wenn nicht übertreffen. Unser Video zeigt diese Box und das dahinterstehende Anschlusskonzept.

GH4 frei Weitere technische Daten zur neuen Panasonic DMC-GH4 findet sich in unserer News-Mitteilung.

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