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LED-Flächenstrahler: 3 Leuchten aus 3 Preisklassen im Test

| Joachim Sauer
„Hell machen" ist unter Lichttechnikern nicht gerade eine beliebte Redewendung, denn am Set „setzt" man das Licht. Andererseits sind Flächenleuchten genau dafür da – die Grundhelligkeit zu schaffen, um in den gewünschten Blendenbereich zu gelangen. Uns geht es im Test in erster Linie um zwei Fragen: Wann braucht man was? Und wieviel Geld muss man dann ausgeben, um seinem eigenen Anspruch an Helligkeit gerecht zu werden?


Im Test tritt die F&V K4000 mit 399 Euro als günstigste Flächenleuchte gegen die Walimex Pro LED 1000 LCD für 599 Euro und die Dedolight Tecpro Felloni TP-Loni-BI50HO für 1039 Euro an. Alle Drei haben eines Gemeinsam: Sie setzten auf LEDs als Lichtquelle. Die als derzeit stromsparendste Lichtquelle bekannte LED ist wegen ihrer Lichteigenschaften bei Filmemachern nicht besonders beliebt, denn eine natürliche homogene Lichtverteilung über ein ganzes Farbspektrum gibt es bei ihnen nicht. Zudem verbrauchen sie zwar wenig Stom, dafür ist die Lichtleistung noch nicht besonders hoch. Dass man mit vergleichsweise kleinen und lichtschwachen LED-Flächenleuchten eine passende Grundhelligkeit hinbekommt machbar, liegt auch an den Kameras. Die sind inzwischen sehr lichtstark, weshalb die Grundhelligkeit inzwischen niedriger ausfallen darf.Das Video begleitet unseren Test "Hellmacher" in der VIDEOAKTIV 3/2014.

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Kleinere LED-Leuchten und stärkere LED-Scheinwerfer haben wir bereits getestet und in einem weiteren Video vorgestellt.

Für ein gutes Licht sind neben den Flächenleuchten noch kleinere Scheinwerfer für die passenden Spitzlichter, Reflexe oder eben eine besondere Lichtführung sinnvoll. Entsprechende Leichten hatten wir bereits im Test:

Metz LED-160; 40 Euro Metz LED-320; 70 Euro Metz LED-480; 90 Euro F&V HDR-300; 190 Euro F&V Z180S; 410 Euro Dedo Weigert Dedolight Ledzilla; 475 Euro Dedo Weigert Dedolight DLED 2.0, 662 Euro Dedo Weigert Dedolight DLED 4.1; 714 Euro

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LED-Flächenstrahler: 3 Leuchten aus 3 Preisklassen im Test

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