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Hands-On Sony FX2: Vollformat-Kamera für Cine-Einsteiger - Bedienung

| Joachim Sauer

Seite 2 von 4: Bedienung

BEDIENUNG

Da der Sucher nun die Fläche des Anschalters und der Menü-Taste einnimmt, hat Sony das Tasten-Layout etwas angepasst. Zum guten Ton gehört inzwischen der dedizierte Umschalter zwischen Video- und Fotomodus, der für Sonys Cine-Serie eine Neuerung darstellt und die FX2 auch für die Filmer interessant macht, die auch mal fotografieren müssen. Mit Drück auf die Home-Taste stellt Sony eine Übersicht aller wichtigen Werte übersichtlich auf dem Display dar. Anders sieht es bei den anderen recht überladenen Menüs auf, womit man sich aber inzwischen bei jedem Hersteller herumschlagen muss. Mit der entsprechenden Eingewöhnung funktioniert die Navigation letztlich aber doch ganz gut.

Das Gehäuse ist weitgehend mit der FX3 und FX30 identisch. Der Joystick auf der Oberseite ist für uns allerdings nicht ergonomisch gut positioniert.

Den Joystick, mit welchem man beispielsweise den Autofokus-Punkt bestimmt, platziert Sony auf der Gehäuseoberseite und macht die Arbeit damit zu einer unhandlichen Angelegenheit. An die weit auseinanderliegenden Tasten auf der Oberseite kann man sich gewöhnen, nicht ideal ist die Tatsache, dass Sony die „klassische“ Auslösetaste im Videomodus standardmäßig deaktiviert und die Kamera die Aufnahme nur bei Bedienung des dedizierten Video-Auslösers startet. Immerhin gibt es dafür zwei Tasten: eine oben, die andere vorne am Gehäuse. Die Tasten am Gehäuse lassen sich ansonsten relativ frei über das Menü mit Funktionen belegen. Schon aus der FX3 und FX30 bekannt sind die zwei Hauptmenüs, die man dem bekannten Kameramenü vorgeschaltet hat und die Direktzugriff auf alle Filmparameter erlauben. Die kachelartige Anordnung ist nur am Anfang unübersichtlich, dann funktionieren schnelle Änderungen problemlos und ohne große Menünavigation.

Im Film-Modus liefert Sony zwei Hauptmenüs mit Kachelansicht, die einen besseren Überblick über die relevanten Parameter erlauben.

Sensor und Formate
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Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Panasonic, Joachim Sauer MEDIENBUREAU

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