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Hands-on Canon EOS R3: Fotoprofi mit Videoschwerpunkt - Praxis, Zubehörschuh, Fazit

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Seite 2 von 2: Praxis, Zubehörschuh, Fazit

PraxisDie eigentliche Neuerung ist der Autofokus, wobei es durchaus spektakulär ist, wie man mit dem Auge im Sucher das gewünschte Objekt auswählen kann. Bedingung ist ein vorheriges Training, in dem die Kamera lernt, wie der Fotograf schaut und arbeitet. Da diese Funktion jedoch im Videomodus, zumindest noch nicht, aktiv ist, haben wir uns dann doch mehr um die neue Objekterkennung gekümmert. Personen erkennt die R3 schnell und zuverlässig und stellt ebenso schnell wie unauffällig scharf. Zumindest solange das Gesicht nicht zu sehr von der Kamera abgewandt ist. Die doppelte Bildstabilisierung aus der kamerainternen Sensorstabilisierung und der beweglich gelagerten Optik des 24-105-Zooms, hilft bei ruckelfreien Aufnahmen.

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HDMI-Out und USB-C für externe Stromversorgung sind alte Bekannte. Erstmals in der R-Serie hat Canon einen Ethernetanschluss verbaut.

Stellenweise ist bei starken Kamerabewegungen eine leichte „Ebenenverschiebung“ sichtbar, was in wenigen Fällen bei uns auftrat, aber es sich nicht reproduzieren ließ, wann dieser Effekt auftritt. Die Kamera gleicht sanfte Bewegungen in jedem Fall sehr gut aus, sodass ein Gimbal in vielen Situationen nicht zwingend erforderlich ist. Sofort auffallend ist aber der Crop-Faktor, sobald man die Stabilisierung aktiviert. Im „Enhanced“-Modus zusammen mit der Optik nimmt der Crop dann nochmal deutlich zu. Wir zeigen dies unter anderem im Test-Video.ZubehörschuhBei der R3 und dem fast zeitgleich erschienenem Camcorder XF 605 setzt Canon erstmals auf einen neuen Multifunktionsschuh mit 21 Kontakten. Dieser ist etwas größer als normale Zubehörschuhe, weshalb für alte Anbauteile ein optional erhältlicher Adapter verwendet werden muss. Dank der neuen Anschlüsse beherrscht der Zubehörschuh nun auch Ton und kommuniziert mit Mikrofonen, wie dem neuen, ab Februar erhältlichen, Canon DM-E1D Stereo-Richtmikrofon oder dem XLR-Tonadapter Tascam CA-XLR2d-C.

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Bei den Speichermedien fährt Canon zweigleisig: Sowohl ein Schacht für CFexpress als auch ein Slot für langsamere, aber auch billigere SD-Karten stehen zur Verfügung. Auf letzte lassen sich aber keine Raw-Daten speichern.

FazitDas Vorserienmodell zeigt eindrucksvoll, dass die Trennung in Foto und Video nicht mehr lange Bestand hat. Die echte Innovation ist der mit dem Auge steuerbare Autofokus - auch wenn dieser im Videomodus noch nicht funktioniert. Wir hoffen jedoch, das wird irgendwann klappen, denn intuitiver lässt sich der Fokus kaum festlegen. Die Kamera bleibt mit dem wuchtigen Gehäuse den Genen der Profi-Liga treu. Genau das ist positiv, denn die EOS R3 ist dennoch nicht zu schwer und liegt klasse in der Hand. Dank der Bildstabilisierung lässt sich mit ihr zudem gut aus der Hand filmen. Gleichzeitig ist sie mit der RAW-Aufnahme für professionelle Produktionen gerüstet. Allerdings ist letzteres eben auch der Haken: Volle Auflösung gibt

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