Magix Interview: Investor legt künftige Produktstrategie fest - Was ändert sich bei Magix?
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DAS MAGIX-PRODUKTPORTFOLIO
Auch weiterhin will Magix das Portfolio an Audio- und Videosegment für Heimanwender und Profis anbieten. Ganz offensichtlich wirbt man derzeit mit hohen Rabatten und will damit den Umsatz stabil halten. Kein einfaches Unterfangen, denn dann muss man neue Kundschaft finden.
WAS IST BEI MAGIX NUN ANDERS?
In erster Linie hat man während der Insolvenz kräftig „aufgeräumt“ und sich von einem großen Teil der Mitarbeiter getrennt. Welche Auswirkungen das tatsächlich hat, kann man derzeit schlecht beurteilen auch wenn Rutkowski betont, dass man solche Prozesse als Investor schon öfter begleitet hat und entsprechende Werkzeuge hat, die die interne Kommunikation effizienter macht. Auch die Entwicklungsabteilung soll durch bessere Strukturen effektiver werden – wobei Magix für die Mannschaft von RMEP der erste Hersteller mit einem echten Produkt ist. Natürlich haben auch Online-Plattformen eine Entwicklung – aber das ist dann eben doch etwas anderes als ein Release einer Software zum Zeitpunkt X auf den Markt bringen zu müssen. Ob hier die Werkzeuge des Managements funktionieren, kann man schlecht vorhersehen. Sicher ist dagegen, dass man durch die Entlassungen zwangsläufig auch ein Teil des Know-hows hat gehen lassen. Rutkowski ist sich zwar sicher, dass man überall eine gute Übergabe hinbekommen habe – ob das dann auch stimmt und ausreicht, realisieren die Manager zwangsläufig erst in den nächsten Monaten.
Das bei Magix tätige Managment-Team hat bisher bei Erento, einer Online-Plattform für Vermietungen, gearbeitet. Die dort erprobten Management-Werkzeuge sollen nun auch bei Magix helfen.
Autor: | Joachim Sauer |
Bildquellen: | MEDIENBUREAU |
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