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Amateur-Film-Praxis: die richtige Kamera

| Joachim Sauer

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Im 10-teiligen Weihnachts-Ratgeber zum Thema "Amateur-Film" vermittelt Leser Walter Budelmann seine gesammelten Erfahrungen als aktiver Amateur-Videograf. Nachdem wir uns im ersten Teil dem Thema Drehplanung widmeten, geben wir heute Anwort auf die Frage, welche Kamera zu welchem Filmer und welchen Drehvorgaben passt.



 

Es gibt viele Möglichkeiten bei der Wahl „seiner" Kamera und schlussendlich muss man, bei allem erhaltenen Rat, für sich selbst eine Entscheidung treffen.

Es hängt dabei nicht nur vom finanziellen Aspekt ab, sondern auch vom Handling. Wie liegt die Kamera in der Hand? Sind die wichtigen Bedienelement gut erreichbar? Wie ist die Qualität des Suchers und des Displays ...

Es gibt viele verschiedene Kameraklassen in überschaubaren Preisklassen und passendem Funktionsumfang für den Amateurbereich. Um den Überblick ein wenig zu erleichtern, sind hier die bekanntesten jeweils kurz erklärt:

Der Camcorder ist der Klassiker und wird in einer großen Bandbreite, was Preis und Ausstattung angeht, angeboten. In der Bedienung sind diese Geräte recht problemlos, da sie in den Einsteigerklassen oft über komplette Automatiken zum Steuern der Bildeinstellungen verfügen.

Bei der Ausstattung gibt es jedoch oft Unterschiede: Ist ein Sucher oder ein Mikrofoneingang vorhanden? Kann sie über eine Fernbedienung gesteuert werden?

Relativ erfolgreich sind seit den letzen Jahren spiegellose Systemkameras mit Wechselobjektiven und ebenfalls guten Eigenschaften für Videoaufnahmen.

AVCHD Mittelklasse Cams 800x640 Für viele angehende Filmer steht am Anfang immernoch eine klassischer Camcorder. Unseren Test von vier aktuellen Mittelklasse-Modellen finden Sie hier. Chip-Vergleich 2 10 In der linken Hälfte das mit einem APS-C-Sensor einer DSLR erstellte Bild - in der rechten Hälfte das eines Consumer-Camcorders.

Noch erfolgreicher sind seit geraumer Zeit sogenannte DSLRs (digitale Spiegelreflex-Kameras). Sie sind durch die größere Sensoren, oft im APS oder sogar Vollformat, für ein kinolook-ähnliches Bild mit geringer Schärfentiefe geeignet.

Allerdings ist die Handhabung im Gegensatz zum gewöhnlichen Camcorder gewöhnungsbedürftiger. Teils fehlen Automatiken für Autofokus oder eingebaute Mikrofone. Auch sollte man Kenntnisse über die fotografischen und technischen Grundlagen besitzen.

Der Aspekt der Schärfentiefe und wie sich Camcorder und DSLR darin unterscheiden (können), wird im folgenden erklärt:

Ein wichtiger Punkt dabei ist die Sensorgröße. Diese ist am Beispiel eines APS-Sensors (23,5 x 15,7 mm) deutlich größer als bei normalen Camcordern (oft nur 6,2 x 4,6 mm)

Bei kleinen Chips ist diese fast unbegrenzt, was seinen Reiz haben kann. Aber der große Sensor ermöglicht Bilder zum Beispiel mit unscharfem Hintergrund. Dieser kann bei Bedarf zur Bildgestaltung genutzt werden. Die Bedienung erfordert allerdings eine hohe Aufmerksamkeit bei den Einstellungen.

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