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Praxistest: DJI Osmo Action 6 im Vergleich zu Ace Pro 2 und Hero 13

| Jonas Schupp

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Mit der Osmo Action 6 will DJI auch im Actioncam-Segment die Führerschaft übernehmen und packt neben einem größeren Sensor erstmals eine einstellbare Blende in die kleine Cam, die damit allerdings auch etwas größer wird, dafür aber länger durchhalten und schneller laden soll.

Insta360 X4 Air Titel

IM TEST:
DJI Osmo Action 6 Adventure-Combo, 479 Euro

 

Bei Actioncams zählt vor allem eines: Sie müssen robust und praxisgerecht sein – deshalb hat DJI seine Actioncam nun so modifiziert, dass diese bis 20 Meter wasserdicht und bis Minus 20 Grad einsatzbereit ist. Doch gleichzeitig kommt es natürlich auf die Bildqualität an, zumal die Actioncams ein immer breiteres Einsatzgebiet bekommen und teils Kompaktkameras ersetzen. Entsprechend verbaut DJI einen neuen und immerhin 1/1.1-Zoll großen Sensor, der einen Dynamikumfang von 13,5 Blenden liefern soll. Davor arbeiten nun eine Optik mit einstellbarer Blende – ein klares Novum im Actioncam-Segment. Man merkt schon: DJI ruht sich nicht auf seinen Erfolgen aus, sondern setzt in der Entwicklung klare Akzente auf genau die Punkte, die bisher ein Schwachpunkt der Actioncams waren. Entsprechend wollten wir es nun wirklich wissen und haben die Actioncam zusammen mit der GoPro Hero 13 und der Insta360 Ace Pro 2 auf den Fahrradlenker gespannt. Zudem bieten wir Nachtaufnahmen und den Vergleich der verschiedenen Aufnahmemodi – auf gut Deutsch: Hier gibt es wieder das Rundumpaket, zu allem, was man derzeit zu Actioncams wissen muss.

Joachim Sauer war mit der DJI Osmo Action 6 sowie den Actioncams der Konkurrenz sowohl auf der Straße als auch Querfeldein unterwegs und bietet zudem Aufnahmen mit den optischen Macro- und Weitwinkel-Linsen.

FORMATE UND PROFILE

Im Sommer waren die besonders kompakten Actioncams im Trend – jetzt zeigt sich, dass die Hersteller bei den „ausgewachsenen“ Actioncams aufmerksam zugehört haben und diese offensichtlich auf professionellere Nutzung trimmen. Entsprechend werden diese nun wieder etwas größer, was sicher auch mit dem Wärmemanagement zu tun hat. Das dürfte auch der Grund sein, warum DJI auf höhere Auflösungen verzichtet, sondern es bei 4K mit 100/120 Bildern belässt. Dafür hat man die Wahl, ob man den kompletten Sensor in 4:3 auslesen oder gleich in 16:9 oder 9:16 aufzeichnen will. Zudem hat man im Menü die Option die Bitrate zu wählen. In den Bildeinstellungen findet man zudem die Möglichkeit nicht nur die Standard-Bildeinstellung zu nutzen, sondern findet ein Profil, das an den Film angelehnt ist. Viel spannender dürfte für viele das D-Log M Profil sein, das DJI auch schon in seine Kamera-Drohnen integriert.

Insta360 X4 Air Akku

Mit der DJI Osmo Action 6 will der Hersteller nicht allein Sport und Action dokumentieren, sondern setzt darauf, dass man mit professionellen Funktionen auch in der Medienbranche weiter Fuß fasst. 

 

Bildqualität und einstellbare Blende
Seite
Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
DJI, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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