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Drohnentest DJI Mini 3: ohne Pro, aber lichtstark?

| Joachim Sauer

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Bei Sensoren bedeuten weniger Megapixel in der Regel größere Pixel und somit mehr Lichtstärke – das ist der Grund, warum für Filmer ausgelegte Kameras meist nicht mit extremen Auflösungen daherkommen. Doch DJI zielt mit der Mini 3 und ihrer 12-Megapixel-Kamera eher auf die Flug-Einsteiger – ob sie sich dennoch auch bei Dämmerung und Dunkelheit gegen die DJI Mini 3 Pro behaupten kann?


VA kamera logo 50px Im Test:DJI Mini 3 (RC) Fly More Combo, 938 Euro

Die Mini-Serie wird bei DJI zunehmend größer – und wichtiger. Denn Drohnen unter 250 Gramm unterliegen geringeren Auflagen aus der aktuellen EU-Drohnenverordnung von 2021. Genau deshalb sind sie für Einsteiger besonders interessant, denn ob man fliegen kann oder nicht, muss man nicht mal mit dem vergleichsweise leicht zu bekommenden EU-Fernpiloten-Zeugnis nachweisen. Gleichzeitig dürfen die Mini-Drohnen aber auch teils dort fliegen, wo man mit größeren Modellen nicht mehr abheben darf. Deshalb hat DJI Mitte 2022 mit der Mini 3 Pro ein neues Top-Modell der Mini-Serie gekürt (siehe Test). Nun folgt mit der Mini 3 eine Drohne für Flug-Einsteiger. Zwar bietet der chinesische Branchenprimus eine nochmals deutlich günstigere Mini SE – doch die ist für engagierte Filmer wegen des kleinen Sensors und der geringeren Video-Auflösung wenig interessant. Die neue Mini 3 bietet dagegen, wie schon ihre Vorgängerin die Mini 2, UHD-Auflösung. Mit etwas mehr Sensoren ausgestattet soll sie sicherer fliegen als die Vorgängerin. Wir haben dies unter verschiedensten Bedingungen natürlich gleich getestet und liefern deshalb im Test nicht nur die Bewertung der Flug- sondern auch der Filmeigenschaften.

Die DJI Mini 3 kam bereits vor einigen Tagen bei uns an, sodass wir sie unter verschiedenen Lichtbedingungen fliegen lassen konnten und hier aussagekräftige Bilder, selbst bei Nacht liefern.

Wir haben die DJI Mini 3 in der luxuriösesten Ausstattung und entsprechend mit drei Akkus, Ersatzpropellern, Tragetasche und der RC-Fernbedienung bekommen. Die bereits länger bekannte Fernbedienung ist auch für andere Fluggeräte des Herstellers nutzbar, weshalb DJI die Drohne ohne Steuereinheit für 489 Euro anbietet. DJI hofft also auch bei der Mini 3 auf ein „Zweitdrohnen“-Geschäft. Auf den ersten Blick sieht die Mini 3 aus wie die „große“ Mini 3 Pro – doch schon beim ersten Aufstellen fällt auf, dass ein wichtiger Kritikpunkt an der „Pro“ hier offensichtlich beseitigt ist: Die Mini 3 hat an den vorderen Auslegern wieder Stelzen, die für den nötigen Abstand zum Boden sorgen. Damit haben Rotoren und Gimbal mehr Abstand zum Boden, so dass man es sich auch wieder trauen kann mal auf rauerem Untergrund zu starten.

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